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Spracherkennungssysteme Praxisbeispiel

Wie eine Arztpraxis drei Stunden Dokumentationszeit pro Tag einspart

Sprachsoftware beschleunigt medizinische Dokumentation

Dr. Thomas Weber 21.04.26 473 231

Eine Hausarztpraxis mit drei Ärzten verbrachte täglich neun Stunden mit Dokumentation. Abends saßen alle noch zwei Stunden an Patientenakten, während Patienten warteten.

Vorher: Ärzte tippten nach Sprechstunde

Handschriftliche Notizen wurden später abgetippt oder diktiert und von einer Assistentin übertragen. Fehler durch unleserliche Schrift oder Hörfehler kamen vor. Die Verzögerung bedeutete, dass Akten oft erst am Folgetag aktuell waren.

Was leistet medizinische Spracherkennung?

Die Software versteht Fachbegriffe aus Medizin und Pharmazie. Ärzte sprechen Befunde direkt ins System, das Text in Echtzeit generiert und in die Patientenakte einfügt. Medikamentennamen und Diagnosen werden automatisch korrekt geschrieben.

Nachher: Dokumentation passiert während der Behandlung

Ärzte diktieren während oder unmittelbar nach der Untersuchung. Akten sind sofort vollständig. Die Praxis behandelt 15% mehr Patienten bei gleicher Arbeitszeit. Die Assistentin fokussiert auf Patientenbetreuung statt Transkription. Investition: 4.200 Euro, Amortisation in vier Monaten.

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